Leserbriefe 2020

Ausser Spesen – nichts gewesen.

Etwa so werden wir Schweizer unsere, gemäss Bundespräsidentin unbedingt notwendigen, Anstrengungen hinsichtlich Verminderung des CO2-Ausstoses in einigen Jahren benennen können. Warum das? Ich nenne Ihnen ein vielleicht augenöffnendes Beispiel: In China sind im Moment eine grosse Zahl von Kohlekraftwerken mit einer Gesamtleistung von 121‘000 MegaWatt (= 121 Gosesger Kraftwerke) im Bau. Wenn einmal im Betrieb, werden diese pro Jahr rund 800 Millionen Tonnen CO2 an die Atmosphäre abgeben. Die jetzt vorgeschlagenen Massnahmen zur Reduktion des Schweizer Jahresausstosses von 40 MioT können, wenn’s hoch kommt, 8 MioT erreichen. Also, 1% der zusätzlichen chinesischen Abgaben. Von Indien mit seinen australischen Kohleverträgen und einer Reihe anderer Länder, die auch weiterhin Kohlekraftwerke erstellen brauchen wir gar nicht zu reden. Das Beispiel China zeigt, wie völlig nutzlos der teure Schweizer CO2-Minderungsbeitrag sein wird. Viel gescheiter wäre es, sofort den Energiewende-Unsinn zu stoppen und mit der Planung neuer, noch sicherer Kernkraftwerke zu beginnen.

Hans Rudolf Lutz, alt Kantonsrat, Lostorf 23. Januar 2020