Anliegen

Für eine nachhaltige Energiepolitik!

Der Verein Kettenreaktion steht für langfristige und damit nachhaltige Entscheide in der Energiepolitik.

Weil kurzfristige auf Personen-, Macht- und Parteipolitik basierende Entscheide, wie der Ausstieg aus der Kernenergie und die darauf fussende Energiestrategie 2050 dem langfristigen Charakter einer zukunftstauglichen Energieversorgung widersprechen.

kkg_winter_7-3-2006-0012Was wir unterstützen

Die Kettenreaktion unterstützt  die Fortführung und Weiterentwicklung der Kernenergietechnik in der Schweiz – wie die grosse Mehrzahl der Industrienationen. Ein Technologieverbot widerspricht fundamental dem international akzeptierten Wert der Nachhaltigkeit, der übrigens in der Schweizer Bundesverfassung  in Art. 69 stipuliert ist.

Die bestehenden Kernkraftwerke sollen so lange betrieben werden, wie deren Sicherheitsstandard dies erlaubt. Richtschnur sind die amerikanischen KKW’s, von denen mittlerweile mehrere eine Genehmigung für 60 Jahre Betrieb erhalten haben.

Neue Kernkraftwerke sollen gebaut werden können, wenn diese für die Schweizer Stromversorgung einen unverzichtbaren, ökologisch und ökonomisch nachhaltigen Mehrwert darstellen.

Wir unterstützen alle Vorstösse auf kantonaler und eidgenössischer Ebene, die den Einsatz der Kernenergie (inklusive Wiederaufarbeitung der Brennelemente und Endlagerung der radioaktiven Abfälle) zum Ziel haben.

Was wir ablehnen

Die Kettenreaktion lehnt in erster Linie den Jahrhundertunsinn „Energiewende“ ab, wie in unserem ganzseitigen Manifest in der NZZ und anderen Zeitungen publiziert. Die Energiestrategie 2050 basiert auf utopischen und deshalb völlig untauglichen Annahmen, wie z.B. die vom Bundesrat proklamierte, aber niemals realisierbare internationale Harmonisierung der Ziele und Instrumente der Energiepolitik. Der Alleingang der Schweiz und die zunehmende Auslandsabhängigkeit beim Strom (bei Öl und Gas ist sie schon 100%) werden eine starke Verteuerung, eine zusätzliche CO2-Belastung sowie eine Einbusse an Versorgungssicherheit und -güte zur Folge haben. Damit werden längerfristig die internationale Konkurrenzfähigkeit des Werkplatzes Schweiz und damit hochwertige Arbeitsplätze gefährdet.

Das sture Kopieren des deutschen Weges zum „Atomausstieg“. Wir sind gegen ein nicht-nachhaltiges vorzeitiges Abschalten der bestehenden Schweizer KKW, weil sie zukünftigen Generationen die Wahlmöglichkeit einschränken und ihnen Milliardenlasten aufbürden.

Alle Zwangsmassnahmen zum Stromsparen und alle Fördermassnahmen für erneuerbare Energien, die Wenige privilegieren und Viele mit zusätzlichen Stromabgaben belasten (KEV).

Verfassungsänderungen und Gesetze, die den Ausstieg aus der Kernenergie zum Ziel haben.