Energiestrategie 2050, so nicht!

Weshalb in den meisten Debatten und Stellungnahmen immer wieder der Ausstieg aus der Kernenergie des Langen und Breiten diskutiert wird, ist mir nicht ganz verständlich. Unsere Kernkraftwerke werden mit oder Energiegesetz abgeschaltet, wenn sie am Ende der bewilligten Laufzeit sind. Den fehlenden Strom werden wir – ob wir es wollen oder nicht – aus deutschen Gas- und Kohlekraftwerken importieren müssen, auch wenn wir noch weiterhin den gleichen Unsinn wie Deutschland mit der Subventionierung der Alternativenergien machen und dabei Millionen verlochen. weiterlesen…

Wer bezahlt die Energiewende?

Dieser Beitrag richtet sich nicht gegen einen vernünftigen wirtschaftlichen Umgang mit Energie. Er soll die ungleichmässige finanzielle Belastung der Bevölkerung aufzeigen. In der Vorlage der Energiewende ist der zusätzliche Stromaufschlag von 0.8 Rp/KWh festgelegt (total somit 2.3 Rp/KWh). Eine durchschnittliche Familie soll somit ca. Fr 40.- pro Jahr mehr bezahlen. Ist das realistisch? Bei ca. 2 Millionen Haushalten bedeutet dies in 20 Jahren  ca. 2 Milliarden Fr Abgaben über den Strom. Hinzu kommt  das Gewerbe. Grobe Schätzung:  in 20 Jahren, weiterlesen…

Energiegesetz Volksabstimmung vom 21.5.2017

Man sagt, dass die zur Volksabstimmung gelangenden Gesetze zu kompliziert seien, um vom Stimmbürger verstanden zu werden. Das trifft auch für jenen Teil des Energiegesetzes zu, der sich mit den finanziellen Auswirkungen befasst. Denn sogar die Profipolitiker verstehen diesen Teil nicht. Wie sonst könnten einige Politiker sagen, es koste Fr. 40.- pro Jahr und Familie, während die anderen aus dem gleichen Text herauslesen, dass die Jahreskosten Fr. 3200.- seien. Die Hauptpunkte des Gesetzes hingegen sind sehr klar und eindeutig, und weiterlesen…

Energiestrategie 2050, Abstimmung 21. Mai 2017

In den letzten Tagen habe ich diverse Artikel gelesen oder Diskussionen verfolgt über die Energiestrategie 2050, über die wir am 21. Mai 2017 abstimmen. Mir ist aufgefallen, Befürworter wissen genau wo Subventionen, Vergütungen und Entschädigungen abgeholt werden können. Die Energiestrategie 2050 ist aber mehr. Das Energiesystem soll umgebaut werden und die riesigen Kosten, von denen einige profitieren, bezahlen alle Konsumenten und niemand redet klar davon. Ein Beispiel: Die KEV schüttete 2015 131.8 Mio. Fr. Subvention aus für den Photovoltaik Strom weiterlesen…

Stromvernichtung als „innovatives“ Geschäftskonzept

Wohin das neue Energiegesetz führt, hat uns letzte Woche Alpiq drastisch vor Augen geführt. Ein Riesenboiler, elegant als „Power-to-Heat-Anlage“ bezeichnet, muss in den Sommermonaten den überschüssigen, stark subventionierten Solar- und Windstrom vernichten. Aus rein physikalischen Gründe macht die Anlage Sinn, denn Blackouts im Stromnetz gibt es sowohl bei zu kleiner wie auch bei zu grosser Stromproduktion. Aber, was einem die Galle hochsteigen lässt, ist erstens die Tatsache, dass der zu vernichtende Stromanteil massiv auf unsoziale Art (Mieter bezahlen – Begüterte weiterlesen…